Vorgänger der Schützengesellschaft Maulburg, die 1964 wieder erstand, war die Schützenabteilung des " Kriegerverein Maulburgs".
Von ihr wissen wir recht wenig. In einem Zeitungsbericht des " Markgräfler Tagblatts" aus dem Jahr 1927 steht zu lesen, dass ein Buchhalter für 25 jährige Tätigkeit im Verein als erster und zweiter Vorstand anlässlich der Generalversammlung geehrt wurde. Demnach muss der Kriegerverein mindestens seit 1902 bestanden haben, und es gilt als sicher, dass die Veteranen von 1870/71 seine ursprünglichen Träger gewesen sind.
Das Jahr 1926 wurde vom damaligen Vorsitzenden Kamerad Ernst Schwald wegen rühriger Tätigkeit gelobt. Und so ging es denn auch am Pfingstmontag, 6. Juni 1927, zur festlichen Einweihung der Neuerbauten Schießstände bei der Friedenshöhe. Damaliger Bürgermeister Kuttler hielt die Festrede.
Erstes Schützenhaus auf der Friedenshöhe
Mitglieder des Vereins Ende der
20er Jahre beim Schießen 
Die neuen Schießstände wurden an den Wochenenden eifrig benutzt. Am 25. September 1927 fand ein Preisschießen statt, und im Oktober ein Grümpelschießen . Den damaligen besten Schuss auf die Ehrenscheibe erzielte im Großkaliber Ernst Schwald.
Die beginnende Wirtschaftskrise, die Inflation und wohl auch die stets weniger werdenden Veteranen mögen dazu beigetragen haben, dass der Schießsport nach und nach vernachlässigt wurde.
Ab 1939 war der Schießbetrieb gänzlich eingestellt, und nach 1945 wurde von den Besatzungsmächten jeglicher Besitz von Waffen verboten. So verfiel die Anlage zusehends und wurde schließlich 1945 ganz abgerissen.
Erst im Jahre 1964 fand eine Neugründung unter dem Namen " Schützengesellschaft Maulburg e. V. 1964 " statt.
Der Schießbetrieb wurde zunächst im Saale der Bahnhofsgaststätte durchgeführt, bis 1975 bei der Firma Betten-Baum eine Schießanlage eingerichtet werden konnte.
1983 wurde mit dem Bau einer Schützenhalle in der Teichmatt begonnen, die im Jahr 1985 fertig gestellt wurde. Das neue Haus ist für Luftgewehr, Luftpistole und Zimmerstutzen geeignet.
Schützenhaus heute